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Überwachungskameras zur Innenüberwachung

Innenkameras sind nicht mehr nur für Unternehmen und Kleinbetriebe interessant, auch immer mehr Privatpersonen greifen zur Überwachung und Sicherung des Eigentums auf Indoorkameras zurück. Diese Art von Überwachungskameras gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Die Wahl des richtigen Modells ist dabei abhängig vom Einsatzbereich der Kamera.

Je nach Vorhaben sollten Dinge wie Auflösung (VGA / HD), Bewegungsmöglichkeiten (Pan / Tilt) sowie die Anschlussmöglichkeiten (Kabel / WLAN) berücksichtigt werden. Aber auch die Art der Datenspeicherung und Sonderfunktionen wie Nachtsicht, Bewegungserkennung und Zwei-Wege-Audio (Mikrofon / Lautsprecher) sind in vielen Fällen hilfreiche Ergänzunge-n.

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Indoorskameras in den verschiedensten Ausführungen

Bei der Suche nach einer passenden Überwachungskamera sollten die verschiedenen Modelle und Funktionen verglichen werden, denn viele IP Kameras im Indoorbereich zeichnen sich durch unterschiedliche Bauweisen und Funktionen aus. Hierzu zählt zum einen die Bewegungsmöglichkeit (PAN / TILT), zum anderen aber auch Dinge wie der Blickwinkel, Schärfegrad und spezielle Funktionen. Der Blickwinkel reicht bei den IP Kameras meist von 90 – 135 Grad. Ebenfalls ist der Montagestandort von Bedeutung. Die meisten Indoorkameras können problemlos per Wand- oder Deckenhalterung montiert werden – dass benötigte Montagematerial ist bei den meisten Herstellern im Lieferumfang enthalten.

innenkamera-test

Empfehlungen zur Wahl der richtigen Indoorkamera

Aber welche Überwachungskamera ist denn nun die richtige? Diese Frage lässt sich pauschal leider nicht beantworten, da die Einsatzbereiche meist sehr individuell sind. Hier können und sollten verschiedene Faktoren bedacht werden. Überlegen Sie zunächst, wo und für welchen Zweck Sie eine Indoorkamera installieren möchten. Geht es Ihnen um die Überwachung des Eingangsbereiches, des Kinderzimmers oder des Ferienhauses?

Nachdem Sie das Einsatzgebiet definiert haben, sollten Sie sich Gedanken um die rudimentären Funktionsanforderungen machen. Hier sollten Sie vor allem überlegen, ob Sie eine statische (unbewegliche) oder eine Pan-Tilt-Kamera (beweglich) benötigen. Diese Entscheidung ist maßgeblich davon geprägt, wie der zu überwachende Bereich charakterisiert ist. Handelt es sich um einen festen Bereich (z.B. ein Zimmer oder eine Eingangstür), reicht es oftmals aus, eine statische Kamera zu installieren. Handelt es sich jedoch um einen variablen Überwachungsbereich, der sich nicht zu 100% auf einen festen Blickwinkel festlegen lässt, sollten Sie eine bewegliche IP Kamera kaufen.

Wer als Nutzer klare Bilder erhalten möchte, sollte eine Kamera mit einer guten Auflösung wählen. Gute Überwachungskameras für den Innenbereich gibt es mit Auflösungen zwischen 0,3 und 2 Megapixeln. In unserem Vergleich zeigte sich die bewegliche Kamera WansView NCM625GA mit einer Auflösung von1920 x 1080 Pixel als absoluter Spitzenreiter. Aber auch die beweglichen Modelle von INSTAR (IN-6014HD und IN-6012HD) erwiesen sich als sehr hochauflösend (jeweils 1234 x 1234 Pixel). Im Bereich der statischen Indoorkameras überzeugte die TriVision NC-239WF mit einer Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln.

Des Weiteren sollten Sie überlegen, wie sehr Sie auf eine gute Nachtsichtfunktion angewiesen sind. Mit Hilfe integrierter IR-LEDs (hierbei handelt es sich um ein für das menschliche Auge nicht sichtbares Infrarotlicht) sind die meisten Innenkameras in der Lage, auch bei absoluter Dunkelheit deutliche Aufnahmen zu generieren. Je mehr gute Leuchtmittel (IR-LEDs) in die Kamera eingebaut sind, desto größer ist maximale Reichweite und Aufnahmequalität bei Dunkelheit. Eine weitere sehr nützliche Funktion stellt die Bewegungserkennung dar. Egal ob via Bildabgleich, Gesichtserkennung oder wärmeempfindliche Sensoren, die vollautomatische Bewegungserkennung sorgt dafür, dass Ihnen keine Veränderung innerhalb des Überwachungsbereichs entgeht. Bei erkannter Bewegung aktiviert die Kamera automatisch die Aufnahme und kann, je nach Modell, einen Alarm auslösen, den E-Mailversand anstoßen oder den FTP-Bildupload aktivieren. Die Gesichtserkennung kann immer dann sinnvoll sein, wenn Sie Ihre Lieben im Haus von ungebetenen Gästen unterscheiden wollen. Die Netatmo Welcome beispielsweise informiert Sie per Push-Nachricht darüber, wer den Überwachungsbereich betreten hat – vorausgesetzt Sie haben die Gesichter inkl. Namen zuvor erfasst.

Für die Gesichtserkennung werden die Gesichter der Familienmitglieder eingescannt und so in das Betriebssystem integriert. Die Kamera erkennt alle bekannten Personen und löst nur bei unbekannten Personen einen Alarm aus. Einziges Manko hierbei ist, wenn Haustiere mit in der Familie leben, lösen diese einen Alarm bei Bewegung aus, denn eine Tiererkennung ist leider noch nicht durchführbar. Bei Alarm wird eine Mail mit dem Bild an den PC oder über die APP an das Smartphone geschickt. Hierdurch kann sofort eingriffen werden. Alle Bilder und Meldungen werden direkt auf einer externen Festplatte oder auf der integrierten SD Karte gespeichert und können so zu jeder Zeit wieder abgerufen werden. Diese sehr innovative Form der Überwachung eignet sich vor allem für den privaten Gebrauch, da hier die Möglichkeit besteht, alle Bewohner des Hauses zuvor zu erfassen – auf datenschutzrechtliche Aspekte gehen wir hier näher ein.

Wer eine Innenkamera als Babysitter (auch „Baby-Cam“ oder „Babyphone mit Kamera“) einsetzen möchte, sollte vor allem auf eine ausreichende Auflösung und die Möglichkeit der „Zwei-Wege-Audio“ achten. Diese Kamera-Modelle übertragen Bilder und Ton auf das angeschlossene System, meistens Monitor oder Smartphone und speichert die Daten auf Wunsch auf einen externen Speicher (NAS-Speicher, FTP-Server oder Micro-SD-Karte). Wer über Bewegungen informiert werden möchte, sollte auch die erwähnte Bewegungserkennung achten. Bei Gefahr wird, wie bereits erwähnt, ein Alarm per Mail oder Push-Nachricht übermittelt. Die Zwei-Wege-Audio ermöglicht via Lautsprecher und Mikrofon über größere Distanzen zu kommunizieren oder beruhigend auf den Nachwuchs einzureden. Was es allgemein beim Einsatz einer Baby-Cam zu beachten gibt, können Sie hier nachlesen.

Gesetzliche Bestimmung zum Einsatz einer Kamera

Wie bei der Außenkamera gibt es auch Gesetze, die den Betrieb einer Indoorkamera regeln. Der erste Punkt hierbei ist, dass alle Personen, die in den Räumen überwacht werden sollen, dem auch zustimmen müssen. Sollte von nur einer Person ein „Nein“ erfolgen, Überwachung eingestellt werden. Ebenfalls ist es wichtig, dass Besucher auf die Überwachungskamera hingewiesen werden. Sollten sie keine Überwachung wünschen, muss die Kamera in der Zeit des Besuches abgestellt werden. Auch wenn hier andere Meinungen dem zustimmen, das es sich um einen privaten Bereich handelt, muss der Nutzer sich an die gültigen rechtlichen Bestimmungen halten und sich den Wünschen des Besuches unterordnen. Wichtig bei der Installation der Innenkamera ist der Standort, denn von hieraus darf es keinen Einblick auf Nachbargrundstücke, öffentliche Wege und Straßen sowie in andere Wohnungen und Häuser geben. Nicht zu vergessen ist, dass Aufnahmen in regelmäßigen und kurzen Abständen gelöscht werden und bis dahin sicher vor Unbekannten aufbewahrt werden. In diesem Fall muss bei einer drahtlosen Übertragung darauf geachtet werden, dass die Bilder gesichert weitergeleitet werden. Diese Vorgaben sind gesetzlich geregelt und können unter anderen in einer Broschüre des Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) zu jeder Zeit nachgelesen werden.